Wohnungseigentum

Der Begriff Wohnungseigentum bezeichnet in der deutschen Gesetzgebung ein beschränktes Miteigentum an dem Grundstück, auf dem der Eigenwohnsitz steht.

Als Besitzer ist man berechtigt, die Eigentumswohnung selbst zu bewohnen oder zu vermieten. Gleichzeitig muss man für die Instandhaltung sorgen. Für jede Wohnung gilt, dass man zum Eigentümer wird, nachdem der Eintrag ins Grundbuch erfolgt ist. Das deutsche Wohnungseigentumsgesetz zur Regelung des Wohnungseigentums gilt seit dem 15. März 1951. Ursprünglich sah das Bürgerliche Gesetzbuch vor, dass alle auf einem Grundstück errichteten Bauwerke nur dem Eigentümer des Grundstücks gehörten.