Wohnriester

Wohnriester bezeichnet das 'Gesetz zur verbesserten Einbeziehung der selbstgenutzten Wohnimmobilie in die geförderte Altersvorsorge'. Das Gesetz gilt seit dem 29. Juli 2008. Der Begriff Wohnriester leitet sich von Walter Riesters Nachnamen ab. Während seiner Amtszeit als Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung zwischen 1998 und 2002 entstand die als Riester-Rente bezeichnete staatliche Förderung der privaten Altersvorsorge. Durch Wohnriester kann man das staatlich geförderte Geld der Altersvorsorge für den Kauf oder den Bau eigener Immobilien einsetzen. Zudem werden Tilgungsleistungen steuerlich begünstigt, wenn man die entsprechenden Kredite für die Finanzierung einer selbst genutzten Eigentumswohnung nutzt.