Selbstauskunft

Unter Selbstauskunft versteht man das Preisgeben von Informationen über die eigene Person beziehungsweise das eigene Unternehmen an Dritte. Meistens steht der Vorgang im Zusammenhang mit einem schriftlich geschlossenen Vertrag oder der Absicht, einen Vertrag abzuschließen. Bei einer Selbstauskunft treten bestimmte gesetzliche Bestimmungen in Kraft. So muss sich der Fragende auf die Fragen beschränken, die er zum Erreichen des gemeinsam festgelegten Zieles benötigt. Bei Fragen, die darüber hinausgehen, hat man das Recht, die Auskunft zu verweigern. Dagegen müssen relevante Fragen nach bestem Wissen vollständig und wahrheitsgemäß beantwortet werden.

Einigt man sich schließlich nicht auf den Abschluss eines Vertrages, kann man die Löschung der Auskünfte fordern. Im Falle einer Mieterselbstauskunft kann der Vermieter sich auf diese Weise über seinen potentiellen Mieter informieren. Neben Angaben wie Name, Geburtsdatum und bisheriger Wohnort muss der Mieter auch Auskunft über sein monatliches Nettoeinkommen geben.

Unzulässig ist dagegen, dass der Vermieter nach Einträgen des Mieters bei der Schufa fragt.