Grundsteuer

Für die Erhebung der Grundsteuer wird vom Finanzamt der Einheitswert des jeweiligen Grünstücks festgelegt. Dabei werden zwei Ausprägungen der Steuer unterschieden: Grundsteuer A gilt für landwirtschaftlich genutzte Grundstücke. Grundsteuer B bezieht sich hingegen auf bebaubare Grundstücke oder Gebäude. Die Gemeinden setzen auf den Einheitswert einen Hebesatz an, der mit der Grundsteuermesszahl und dem Einheitswert multipliziert wird. Die Hebesätze differieren von Gemeinde zu Gemeinde, da diese den Satz frei festlegen können. Die Grundsteuermesszahl berechnet sich auch nach der Art der Grundstücke. Sie reicht von 2,6 Prozent für Einfamilienhäuser bis zu sechs Prozent für Landwirtschaftsbetriebe und Forstwirtschaftsbetriebe.

 

Vermietern ist es erlaubt, ihre Grundsteuer auf die Miete umzulegen, sofern dies vertraglich geregelt wird.