Top-Standorte

Wo lohnt es sich zu investieren?

Die besten Standorte für den Immobilienkauf

Immobilien als Kapitalanlage sind derzeit außerordentlich begehrt. Der Kauf einer Wohnung, die vermietet werden soll, folgt allerdings etwas anderen Regeln als der Kauf der eigenen vier Wände: Beim Erwerb einer Wohnung als Investitionsobjekt ist der Anleger örtlich weniger festgelegt. Persönliche Vorlieben, die bei der Wahl einer selbstgenutzten Immobilie eine wichtige Rolle spielen, sollten bei der Entscheidung für eine Kapitalanlagewohnung außen vor bleiben. Entscheidend sollte vielmehr ausschließlich sein, dass sich die Immobilie problemlos und zu einem guten Preis vermieten lässt und ihr Wert stabil bleibt oder sogar steigt. Um das zu gewährleisten, sollten Anleger eine Wohnung nicht irgendwo in Deutschland kaufen, sondern nur an ausgewählten Standorten, deren Immobilienmärkte auch in Zukunft attraktiv sind. Metropolen versprechen hohe Investitionssicherheit

Dass München einer dieser Top-Standorte ist, dürfte sich herumgesprochen haben. In keiner anderen deutschen Stadt lassen sich so hohe Mieten erzielen wie dort: Der Median liegt inzwischen bei knapp 13 Euro pro Quadratmeter. Dieser Pluspunkt hat natürlich auch seine Schattenseite: Nirgendwo sonst sind die Quadratmeterpreise höher. Die Rendite, also die Jahresmiete geteilt durch den Kaufpreis, ist dementsprechend überschaubar. Sie liegt derzeit bei rund drei Prozent. Als Ausgleich dafür erhalten Kapitalanleger eine Wohnung in einer Stadt, deren Wirtschaftskraft und Lebensqualität herausragend ist. München kann das vorweisen, was einen attraktiven Immobilienstandort auszeichnet: eine wachsende Bevölkerung. Das sorgt für eine extrem hohe Investitionssicherheit.

Nicht minder begehrt ist Berlin. Die Stadt kann sich vor dem Ansturm nationaler wie internationaler Investoren kaum retten. Der Vorteil der Bundeshauptstadt: Die Preise für Eigentumswohnungen sind niedriger als in den anderen deutschen Metropolen. Das liegt daran, dass die Mieten relativ niedrig sind. Noch – denn beim Mietpreiswachstum ist Berlin Spitzenreiter. Im zweiten Halbjahr 2011 stieg die mittlere Angebotsmiete im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,3 Prozent – in keiner anderen deutschen Metropole war das Plus größer. Das bedeutet, die Einnahmen aus einer Kapitalanlagewohnung erhöhen sich rasch. Bemerkenswert: Selbst nach den Steigerungen der vergangenen Jahre sind die Berliner Mieten im nationalen und internationalen Vergleich noch niedrig. Es bleibt also viel Luft nach oben.

Eine sichere Angelegenheit sind auch Kapitalanlagewohnungen in den anderen Metropolen Deutschlands. Dazu zählen aus Sicht der Immobilienbranche Hamburg, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart und Düsseldorf. Diese Top-Städte ziehen Unternehmen und Einwohner an – und das nachhaltig. Ein Wachstum dieser Städte in den kommenden Jahren – die wichtigste Voraussetzung für einen guten Immobilienstandort – ist damit gesichert.

Gute Chancen auch jenseits der Metropolen

Bei ihrer Suche nach Investitionsobjekten sollten sich private Anleger aber nicht nur auf die sieben genannten Städte konzentrieren. Weil diese als besonders attraktiv gelten, drängeln sich dort die Investoren. Entsprechend hart ist der Konkurrenzkampf. Deshalb empfiehlt es sich, einen Blick auch auf Städte aus der zweiten Reihe zu werfen. Das sind solche Orte, die zwar nicht zu den deutschen Metropolen zählen, aber dennoch prosperieren und beste Wachstumsaussichten haben. Dazu gehören beispielsweise Freiburg oder Münster, die vor allem mit ihren Universitäten punkten können und neue Einwohner anziehen. Auch Städte wie Weimar, die bei Senioren beliebt sind, sind interessant, weil sie eine wachsende Bevölkerungsgruppe gezielt ansprechen und sich so ausdehnen. Zudem erweisen sich Städte mit florierender Wirtschaft als hervorragender Immobilienstandort. Ein Beispiel hierfür ist Nürnberg, das dank zahlreicher Großunternehmen wie Siemens, GfK, Datev, Novartis und Bosch ein breites Arbeitsplatzangebot vorweisen kann.